DAS „ARP-MUSEUM“ Bahnhof Rolandseck, Remagen

Ich hatte mir schon lange vorgenommen, das „Arp Museum“ Bahnhof Rolandseck zu besuchen.
Am 23.04.2017 wurde es kurzerhand in die Tat umgesetzt…


Hier etwas zur Geschichte dieses Museums.
Es wurde am 28. September 2007 im Remagener Ortsteil Rolandseck eröffnet.“Das Museum setzt sich aus dem klassizistischen Bahnhofsgebäude

und dem in die Natur eingefügten Neubau des amerikanischen Architekten Richard Meier zusammen. Insgesamt besitzt es vier Ausstellungsebenen, die immer wechselnde Ausstellungen anbietet.
Zusätzlich werden dort klassische Konzerte, Lesungen, Künslergespräche und ein sommerliches Kammermusikfestival veranstaltet.
Im oberen Teil steht die Sammlung „Arp“ im Mittelpunkt.
Seit 2008 betreibt das Land Rheinland Pfalz das Museum Arp. Der Direktor ist Oliver Kornhoff.
Am 29. Oktober 2008 unterzeichneten das Land Rheinland-Pfalz und die UNICEF eine Vereinbarung, nach der die „Kunstsammlung Rau“ mit derzeit rund 230 Werken von Künstlern wie Lucas Cranach, Claude Monet, Paul Cézanne, Max Liebermann und August Macke im Schätzwert von mehreren hundert Millionen Euro künftig im Arp Museum ausgestellt wird.
2015 stiftete der Mainzer Kunstsammler, Architekt, Innenarchitekt und emeritierte Fachhochschul-Professor Gerhard Meerwein dem Arp Museum seine Sammlung aus über 350 Collagen, die er in den letzten 40 Jahren zusammengetragen hat. Werke von Jiří Kolář, Walter Dexel, Wolf Vostell, Raymond Hains, Joseph Beuys,Max Ernst und El Lissitzky sind in der Sammlung Meerwein vertreten“(Quelle Wikipedia).

Der Haupteingang des Museums liegt in der ehemaligen Remise des Bahnhofgebäudes.

Rechts und links führen zwei Treppen auf die Aussichtsterasse.
Darüber befindet sich das Bistro „Interieur NO 253“ dessen Terasse mit sehr schönen schmiedeeisernen Elementen verziert ist. In dem Bistro wurden die historischen Elemente gekonnt mit moderner Architektur verbunden.

 

Ausserdem verfügt es über einen grossen Festsaal den man für verschiedene Festivitäten buchen kann.
In der Eingangshalle des Museums ist ein kleiner Museumsshop mit sehr schönen Schmuckstücken und viel Literatur u.a. über das Museum.
Am Ende des kleinen Tunnels der unter den Bahngeleisen durchführt, überrascht die Sicht durch eine lange Glasfront mit Blick auf den Berg. Über eine Treppe (bei Bedarf auch mit dem Fahrstuhl) geht es weiter zur Kunstkammer Rau. Hier werden im Wechsel Gemälde und Skulpturen vom Mittelalter bis zur klassischen Moderne gezeigt.
Danach geht es durch den langen Tunnel der mich tief in den Berg hineinführt.
Der Tunnel ist mit einer groben Betonstruktur versehen, die an einen Eisenbahntunnel erinnert und durch eine interessante Lichtinstallation der Künstlerin „Barbara Trautmann“  erhellt wird.                
Am Ende des Tunnels befindet sich ein Glasaufzug, der mich durch den Berg auf die Höhe befördert.
Oben angekommen erwartet mich eine wahre Lichtexplosion, da dieser sehr moderne Bau mit seinen hohen Glasfenstern und Balkonen viele grandiose Ausblicke auf den Rhein, die Fähre und Bad Honnef bietet

.
Wieder zurück zur Kunst.
Ich habe mir folgende Ausstellungen angesehen:
Bühnenreif 1. Akt
Hier werden anhand von Bühnenmodellen, Kostümen, Installationen, Videoarbeiten, aber auch Malerei und Skulptur, die Bezüge zwischen bestehender und bildender Kunst facettenreich dargestellt.
http://arpmuseum.org/ausstellungen/wechselausstellungen/rueckblick/buehnenreif-1-akt-19002016.html

Bühnenreif 2. Akt (hier ist Fotografieren nicht erlaubt,)
Für mich sehr interessant da es einen Einblick gibt auf verschieden Bühenenbilder vom Mittelalter bis in die Neuzeit.
http://arpmuseum.org/ausstellungen/wechselausstellungen/aktuell/buehnenreif-2-akt-16001900.html<
Was sich abzeichnet.
http://arpmuseum.org/ausstellungen/wechselausstellungen/aktuell/was-sich-abzeichnet.html
Die Finissage des Theaterstücks „Agrippina“
http://arpmuseum.org/veranstaltungen/detail/finissage-der-ausstellung-buehnenreif-1-akt-528.html Das Theaterstück von Daniel Casper von Lohenstein wurde von dem prominenten Theaterregisseur Hansgünther Heyme neu gefasst und inszeniert.

   

Die Sammlung Arp:  Hans (Jean) Arp, 1886 in Strassburg geboren, gilt als einer der bedeutensten Vertreter des „Dadaismus und Surealismus“

Er erhielt viele hochrangige nationale und Internationale Auszeichnungen.

Ein Detail aus einem Bühnenbild


http://arpmuseum.org/ausstellungen/wechselausstellungen/rueckblick/sammlung-arp-2016.html

Mein Fazit:
Es lohnt sich wirklich, einen Ausflug in das „Museum Arp“ zu machen, weil es überraschend anders ist, als die meisten Museen.
Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Ausserdem besitzt es einen eigenen Bahnhof, der es auch ermöglicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

http://arpmuseum.org/besuch/information/anfahrt-planen.html

Die Ausstellungen waren für mich sehr interessant, die Architektur ebenso und die Einbindung der Natur mit den Kunstobjekten an das Gebäude, ist durch die vielen  schönen Ausblicke gegeben.         

Die Entrittspreise und Öffungszeiten sind dem angefügten Link zu entnehmen.
http://arpmuseum.org/besuch/information/oeffnungszeiten-und-preise.html
Viel Freude bei einem Museumsbesuch, wünscht

Eure Kar So

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