Haggis – oder aber: beurteile nie eine Mahlzeit nach ihrem Aussehen

Gut, ich gebe es zu, ich mag gebratene Blutwurst und Porridge zum Frühstück. Das ist nicht wirklich der Durchschnittsgeschmack und hat bei meiner Reisebegleitung auch schon zu angewiderten Reaktionen geführt.

Ich war halt schon immer recht experimentierfreudig was Essen angeht.

Aber genau dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass ich -trotz Erzählungen von Freunden und Familie, dass diese „durchgewolfte Pampe“ doch voll eklig sei- in Edinburgh mein erstes Haggis genießen durfte.

Zugegeben, für jemanden, der lieber Filet isst, mutet die Zutatenliste vielleicht eher nach Resteverwertung an.

Neben Schafsmagen, Herz, Leber, Lunge und Nierenfett des Schafes, gehören auch Zwiebeln, Hafermehl oder Hafergrütze und Pfeffer -ganz wichtig -viel Pfeffer ins Haggis.

Das ganze wird in der Tat durchgewolft und diese Zubereitung macht das Gericht wahrlich nicht zu einem optischen Knaller – wie das Foto beweist- aber würzig und lecker ist es allemal!

Mein erstes Haggis habe ich im The Mitre Pub bestellt und war begeistert.

Serviert wurde es mit Kartoffelpüree und einem Kohlpüree. Dazu gab es einen leckere, braune Soße.

Diese schottische Spezialität habe ich sicher nicht zum letzten Mal gegessen!

 

 

 

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