Wacken Winter Nights 2018 – Deutschlands kältestes Festival

Wacken im Sommer? Klar – sind wir dabei! Aber im Winter? Wie geht das, wenn das Bier deutlich wärmer ist als die Außentemperatur? 

Auch die Musiker standen angesichts sibirscher Temperaturen vor der Herausforderung, trotz eiskalter Finger noch gute Musik zu machen. In Zeiten von LED-Scheinwerfer bleibt es auch auf der Bühne kalt.

Die Veranstalter hatten verschiedene Änderungsvorschläge nach der Premiere im letzten Jahr umgesetzt. Im beheizten 4-mastigen Ice Palastzelt wurde es bei den Mainacts schon fast kuschelig warm in der Menge.

     

Insgesamt 4000 Besucher fanden den Weg in den kalten Norden und damit war das bei den European Festival Awards als bestes neues Festival gekürte Winter Wacken auch im zweiten Jahr offiziell ausverkauft.

1000 Camper freuten sich über betonhartgefrorenen Matsch und eine winterweiße Schneelandschaft ab Sonntagmorgen. Hier eine Impression mit Originalmusik aus dem Nachbarzelt: 

Wie viele sind wir im Wohnmobil mit Heizung angereist. Die gab Montagmorgen um 3 Uhr den Geist auf. Ich ziehe daher meinen Hut ganz tief vor den tatsächlich auch reichlich vorhandenen Zeltcampern! Respekt!

Auf dem Platz dominierte der Sound von Stromgeneratoren, aber sonst war eigentlich vieles wie immer: gut gelaunte Menschen aller Alters- und Gesellschaftsschichten feierten zusammen. Dick angezogen und zähneklappernd haben wir versucht, dem sibirischen Klima zu trotzen. Der Weg zum Festivalgelände wurde seitens des Veranstalters mit 15 Minuten angegeben. Ich habe deutlich länger gebraucht.  Aber es gab „Tanja-Schatz“, die mit dem Shuttle-Bus unermüdlich fröhlich drei Tage ihre Runden durch Wacken drehte und auf fast alle Fragen eine Antwort wusste.

 

Meine persönlichen Festivalhighlights:

Ensiferum

 

 

Vroudenspil im Theatre of Grace

 

 

Letzte Instanz

 

 

Coppelius

 

 

Schandmaul mit Ally Storch von Subway to Sally

 

 

Elvenking aus Italien

 

 

Irdorath aus Weißrussland, die als Ersatz für Torfrock eingesprungen sind, weil Gitarrist Raymond leider erkrankt war

50 Händler bibberten mit uns im Old Village um die Wette.

                          

Es gab Feuertonnen und Feuershows

Gastro:

                           

                            

                             

                              

                 

Besucher:

                          

                         

                          

                        

 

Der Schuh aus Lüneburg
Kurz mal aufwärmen

 

Armbrustschießen und Hau den Lukas

               

Mystic Woods – „ein Wald aus uralten Fichten mit zauberhaften Sitznischen und urigen Spelunken.“

                

Das nenne ich Phantasie… 🙂

Zum Wackinger

                

Den Fotografierten schicke ich ihre Bilder gern ungelabelt und in Originalgröße zu! Einfach mailen oder Beitrag kommentieren! Alle Fotos sind urheberrechtlich geschützt.

Tschüß Wacken, wir sehen uns im Sommer!

 

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