Wie wir zum Wohnmobil kamen Teil 2

 

Die Überführung

Und los ging es. Die Fahrt war nicht so weit, von Wuppertal nach Düsseldorf ist ja nur ein Katzensprung. Wir hatten uns den gefühlt stürmischten und schlimmsten Tag ausgesucht, aber alles lief glatt und wir haben unser Baby heil nach Hause bekommen . Überglücklich und voller Euphorie fingen wir 1-2 Tage später an, den Wagen zu reinigen und einiges auszuprobieren. OK Heizung läuft, Wasser jaa – ist auch da. OK Boiler – hmmmm – abgeklemmt aber egal. Warmes Wasser wird überbewertet. Kühlschrank – juhu geht auch. Riecht ein wenig nach Reinigungsmittel aber geht (dachten wir). So! Nach einer Weile fleißigen Werkelns roch der Kühlschrank komisch!! Nach ca. einer Stunde war der Geruch nicht mehr auszuhalten. Fluchtartig verließen wir unser Baby. Der Wagen roch extrem nach Ammoniak. Mist – Kühlschrank kaputt!!

Leider gab es dieses doch in die Jahre gekommene Model nicht mehr. Nach einer Woche Suchen haben wir einen anderen gekauft, aber die Gasleitung und das Abgas mussten geändert werden. Aber jetzt funktioniert er super.

Weiter ging es mit Verschönerungen und einrichten. Da wir uns vom Strom relativ unabhängig machen und unsere Bordbatterie schonen wollten, kauften wir batteriebetriebene Lampen. Beim Einräumen diverser Sache (die man braucht oder auch nicht), stellte ich eine kleine komische Beule unter der Sitzbank im Boden fest. Ach egal wird schon nichts sein ……… Nach einigen Tagen waren wir dennoch neugierig, was es denn sein könnte. Genauer hingeschaut kam die Wahrheit oder besser die Straße zum Vorschein. Dort, wo mal die Bodenplatte war, hatten wir nun eine Zwangsbelüftung gefunden. Oh Mann! Schon wieder was! Dazu kam noch, das sich im Alkoven an der Scheibe Wasser bei Regen seinen Weg ins Innere suchte. OK wir wussten ja, das ER nicht mehr der Jüngste war, aber müssen wir das wirklich alles haben?? Nö nicht wirklich… Nach einigen Tagen entschieden wir uns, diese Dinge in den Angriff zu nehmen und sie zu reparieren. So weit der Plan. Mal schauen, ob es was wird. Dennoch sind wir sehr froh über unser Wohnmobil. Er ist groß, geräumig und man schläft wie ein Baby in ihm. Die erste kleinere Tour haben wir hinter uns und freuen uns schon auf die nächste. Auch Dank einer facebook Gruppe, in der man sich viele nützliche Tipps holen kann, schauen wir zuversichtlich in die Zukunft was die Reparaturen, Wartungen und Instandsetzung unseres Wohnis betrifft. Und sind wir mal ehrlich – basteln macht ja auch Spaß.

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