Personen im Bild (v.l.) Ludwig Schönefeld, Sammler, Prof. Heinrich Theodor, Direktor des Ruhr Museums, Dr. Reinhild Stephan-Maaser Projektleiterin und Kuratorin, Bernhard Denkinger, AusstellungsgestalterTitelfoto: © Ruhr Museum / Christoph Sebastian, Personen im Bild (v.l.) Ludwig Schönefeld, Sammler, Prof. Heinrich Theodor, Direktor des Ruhr Museums, Dr. Reinhild Stephan-Maaser Projektleiterin und Kuratorin, Bernhard Denkinger, Ausstellungsgestalter

Das Land der tausend Feuer“ – Eine künstlerische Zeitreise durch das Ruhrgebiet im Ruhr Museum

Vom 7. April 2025 bis 14. Februar 2026 zeigt das Ruhr Museum auf dem UNESCO – Welterbe Zollverein die Sonderausstellung „Das Land der tausend Feuer. Industriebilder aus der Sammlung Ludwig Schönefeld„. Diese Ausstellung widmet sich der Industriegeschichte des Ruhrgebiets, das von einer landwirtschaftlich geprägten Region zu einem der größten industriellen Ballungsräume Europas wurde.

Die Industrialisierung des Ruhrgebiets – Ein Wandel der Geschichte

Die Industrialisierung prägte das Ruhrgebiet tief, mit Kohlenbergbau und Stahlproduktion, die nicht nur die Wirtschaft, sondern auch das Leben der Menschen veränderten. Die Ausstellung zeigt, wie Kunst diesen Wandel über die Jahre reflektierte und bietet einen Einblick in die unterschiedlichen Perspektiven von Künstlern. 

Industriekunst im Fokus

Das Land der tausend Feuer“ ist die erste Ausstellung des Ruhr Museums, die sich mit dem Bild des Ruhrgebiets in der Kunst auseinandersetzt. Die Sammlung Schönefeld umfasst mehr als 240 Werke von bekannten Künstlern sowie von Autodidakten und anonymen Malern. Die Werke fangen die gigantischen Maschinen, Hochöfen und den industriellen Alltag ein, thematisieren aber auch Armut, Arbeitskämpfe und Umweltschäden.

Ein Raum für die Kunst der Industrialisierung

In den Kohlenbunkern des Ruhr Museums auf der 12 – Meter – Ebene des Zollvereins wird die Ausstellung in einem architektonisch beeindruckenden Raum gezeigt. Mit roten Pavillons und grauen Betonwänden wird eine spannende Wechselwirkung zwischen Kunst und Industriegeschichte geschaffen.

Ludwig Schönefeld – Der Sammler und Kurator

Ludwig Schönefeld baute die Sammlung über Jahrzehnte auf.  Er bringt seine persönlichen Erinnerungen an das Ruhrgebiet in die Ausstellung ein. Sie gibt dabei auch Einblicke in die historischen Bezüge der Industriegemälde.

Ein umfangreiches Begleitprogramm

Ein umfangreiches Begleitprogramm bietet von Malerei-Workshops über eine Vortragsreihe bis zu Führungen und einem Familienquiz zahlreiche Möglichkeiten, die Ausstellung zu erleben. Besonders hervorzuheben ist die Vortragsreihe „Das Bild des Ruhrgebiets im Wandel“, die von Experten zwischen April und Mai 2025 gehalten wird.

Praktische Informationen

Die Sonderausstellung ist von Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro (ermäßigt 7 Euro). Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Studierende unter 25 Jahren haben freien Eintritt. Tickets können sowohl vor Ort als auch online gekauft werden. Zudem gibt es eine kostenlose Audioguide-App, die den Besuchern einen vertieften Einblick in 20 ausgewählte Highlights der Ausstellung bietet.

 „Das Land der tausend Feuer“ ist eine Einladung, das Ruhrgebiet mit den Augen der Künstler zu entdecken – und dabei die Geschichte und die Zukunft dieser faszinierenden Region neu zu erleben.

Adresse und Öffnungszeiten:


Ruhr Museum, UNESCO – Welterbe Zollverein, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen
Öffnungszeiten: Mo bis So 10 bis 18 Uhr

Weitere Informationen und Tickets:
www.ruhrmuseum.de

Verpasse nicht diese einmalige Gelegenheit, die industrielle Vergangenheit des Ruhrgebiets aus einer künstlerischen Perspektive zu erleben – im „Land der tausend Feuer“!

 

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