Neueröffnung von TimeRide Köln – eine neue Zeitreise in die Zwanziger Jahre Kölns

Neueröffnung von TimeRide Köln – eine neue Zeitreise in die Zwanziger Jahre Kölns


Ab Samstag, 28. August 2021, lädt TimeRide zur einer neuen Zeitreise in die Goldenen Zwanziger Jahre Kölns

Die völlig neu gestaltete Zeitreise-Attraktion am Kölner Alter Markt versetzt ihre Gäste ab sofort mitten in das Jahr 1926. Auf einer emotionalen Zeitreise lassen sich die Aufbruchsstimmung und die Hoffnungen unter den Kölnern jener Epoche erspüren. Modernste Virtual-Reality-Technik und detailliert ausgestaltete Kulissen wie ein zeitgenössischer Hutmacherladen lassen das Lebensgefühl der Goldenen Zwanziger Jahre in Köln auf eindrucksvolle Art und Weise wiederauferstehen.
Der virtuelle Ausflug in die 1920er Jahre knüpft an die bisherige Zeitreise an, die seit 2017 über 350.000 Besucherinnen und Besucher ins Köln der Kaiserzeit führte. Im Mittelpunkt steht nun das Jahr 1926, das einen
Wendepunkt der Kölner Stadtgeschichte in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen markiert. Nach dem Abzug der britischen Besatzungstruppen und der zurückliegenden Pandemie der Spanischen Grippe breitete sich in der Kölner
Bevölkerung eine schon lange nicht mehr gekannte Lebensfreude aus.

Insbesondere die ersten improvisierten Karnevalsumzüge nach dem Krieg läuteten die Goldenen Zwanziger Jahre schließlich auch für Köln ein.

 

 

 

Protagonisten und Erlebnisstationen
Diesen nur kurz währenden Abschnitt der Aufbruchsstimmung erzählt der neue TimeRide anhand des kölschen Bahnfahrers Pitter und der lebensfrohen Hutmacherin Tessa. Die beiden fiktiven Charaktere, die sinnbildlich für die Kölnerinnen und Kölner jener Zeit stehen, führen die Gäste in drei Erlebnisräumen auf eine ebenso persönliche wie emotionale Zeitreise. Zunächst zeigt das „Lichtspielhaus“ einen Kurzfilm im Stil der 1920er Jahre, der den historischen Kontext skizziert. Anschließend betreten die Besucherinnen und Besucher den Hutmacherladen Tessas und tauchen mitten in die Welt der glamourösen Mode der Zwanziger Jahre ein. In dem liebevoll ausgestalteten Geschäft wird anhand zahlreicher Originale der Kölner Hutmacherfamilie Diefenthal die Kunst dieses Handwerks veranschaulicht.

 

Höhepunkt der Zeitreise – die Virtual-Reality-Fahrt
Die Zeitreisenden besteigen schließlich den originalgetreuen Nachbau der ersten elektrischen Kölner Straßenbahn, um auf einer virtuellen Fahrt dem frisch gekürten Prinzen eine von Tessa angefertigte Kappe noch gerade rechtzeitig zu überbringen.

 

 

 

Während die Kulisse der Tram als Konstante an die bisherige Zeitreise anknüpft, führt die neue Virtual-Reality-Tour die Gäste auf einer völlig anderen Route durch die Kölner Innenstadt. Auf dem Weg lassen sich im 360-Grad-Rundumblick
ikonische Wahrzeichen des alten Kölns entdecken, die nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau vielfach gänzlich verschwunden oder in ihrem heutigen Erscheinungsbild kaum noch wiederzuerkennen sind. So feiern beispielsweise der alte Hauptbahnhof, das Schauspielhaus oder das von Konrad Adenauer geführte Rathaus ihre virtuelle Renaissance. Und auch der Kölner Dom und der historische Neumarkt faszinieren 1926 durch ein Umfeld, das mit den heutigen baulichen Strukturen kaum stärker kontrastieren könnte.


Kölner Persönlichkeiten und Unterstützer für die neue Zeitreise
Für den virtuellen Ausflug ins Köln von 1926 konnte TimeRide zahlreiche Kölner Persönlichkeiten als prominente Unterstützer gewinnen. Allen voran steht hier der Grandseigneur des Karnevals, Ludwig Sebus, der das große Finale des Virtual-Reality-Erlebnisses als Erzähler einläutet. In einer kurzen Szene der Virtual-Reality-Fahrt wird man den 1925 geborenen Ludwig Sebus sogar als Kind entdecken können.

Der Kölner Musiker Björn Heuser verkörpert und spricht den Straßenbahnfahrer Pitter, während die Kölner Schauspielerin Anne K. Müller die Hutmacherin Tessa darstellt und spricht. Dazu wurden auch die Erscheinungsbilder von Heuser und Müller von 3D-Artists digitalisiert und in die virtuelle Experience eingebunden.

 

 

Bei genauem Hinsehen und -hören lassen sich auch weitere prominente Kölner Musiker wie die Band Brings oder die Gruppe Pläsier entdecken. Die Neueröffnung des Kölner TimeRides folgt auf eine fast einjährige Schließzeit im Kontext der Corona-Pandemie. Möglich wurde die Neuausrichtung der Produktion durch die Förderung der Film- und Medienstiftung NRW und durch weitere Sponsoren und Unterstützer wie Diefenthal 1905, dem TÜV Rheinland, der Klosterfrau Group, Sion Kölsch und dem Förderprogramm Neustart Kultur.


Stimmen zur TimeRide-Zeitreise ins Jahr 1926
Jonas Rothe, Gründer und Geschäftsführer der TimeRide GmbH: „Die Zeitreise ins Köln von 1926 hat einen sehr starken Aktualitätsbezug. Der Blick in die Kölner Geschichte zeigt uns sehr deutlich, dass selbst nach den schwersten Krisen wieder bessere Zeiten anbrechen, wenn man nur nicht aufgibt. Mit dieser Hommage an die Zuversicht und den unbeugsamen Frohsinn der Kölner möchten wir auch unseren Besuchern Optimismus und Lebensfreude mit auf den Weg geben.“
Lisa Schulz, Produktdirektorin und Mitglied der Geschäftsleitung: „Multisensorische Spezialeffekte und modernste Virtual-Reality-Technik lassen unsere Gäste zu Zeitzeugen des Kölns von 1926 werden. Über 1000 digital rekonstruierte Häuser und mehr als 3500 Menschen erschaffen im Zusammenspiel mit detailliert gestalteten Interieurs die nahezu perfekte Illusion einer Zeitreise.“
Ludwig Sebus, Erzähler für TimeRide und Zeitzeuge: „Die Zeitreise ins Jahr 1926 bringt mich direkt ins alte Köln zurück. Die Stadt noch einmal so zu erleben, wie sie vor dem Krieg aussah, ist ein sehr berührendes Erlebnis.“
Björn Heuser, spricht und verkörpert den Bahnfahrer Pitter: „Musik hat in der kölschen Gesellschaft schon immer eine große Rolle gespielt. Ich habe mich viel mit den Liedern der 20er Jahre und den Komponisten dieser Zeit beschäftigt. Da meine Shows immer eine Reise durch die Welt der kölschen Liedermacher sind, freue ich mich umso mehr, dass ich als Figur des “Pitter” eine Tour durchs alte Köln machen kann, die von Ostermann bis Heuser kölsche Songs verbindet.“
Anne K. Müller, spricht und verkörpert die Hutmacherin Tessa: „Das Köln der 1920er Jahre war in seiner Vielseitigkeit aufregend und lebendig. In diesen schillernden Kosmos als Schauspielerin einzutauchen, ist eine einzigartige Erfahrung.“
Jürgen Gevers, Geschäftsführer des Verbandes deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen (VDFU): TimeRide ist das Ergebnis eines visionären Unternehmertums und der VDFU ist stolz, diese innovative Attraktion zu seinen Mitgliedern zählen zu dürfen.

TimeRide Köln auf einen Blick
Die virtuellen Ausflüge in die Kölner Stadtgeschichte dauern rund 45 Minuten und eignen sich für Zeitreisende im Alter von 6 bis 99 Jahren.

Der Besuch von TimeRide Köln ist für Individualbesucher und auch für Gruppen möglich.
Adresse: Alter Markt 36-42; 50667 Köln
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag 11.00 bis 19.00 Uhr (letzte Tour 18.20 Uhr)
Dauer: 45 Minuten
Tickets unter: www.timeride.de/koeln
Ticketpreise: Regulär: 14,50 EUR; ermäßigt: 12,50 EUR
E-Mail: koeln@timeride.de
Telefon: 0221 988 611 85

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Anna

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